Heilpflanzen, auch bei Viruserkrankungen

Immunsystem natürlich miteinander stärken

Der wundervolle Huflattich, fotografiert von Hendrik Heidler

Natürlich vorbeugen und heilen

Gern geben wir Ihnen seit Menschengedenken altbewährtes Heilpflanzenwissen weiter, womit vorbeugend und heilend im Einklang mit dem Leben gewirkt werden kann. Gerade in der jetzigen Lage, ist uns das ein wichtiges Anliegen.

Einige Heilpflanzen wachsen jetzt bereits frisch, andernfalls gibt es genügend Anbieter für aufbereitete Anwendungen, außerdem bieten sich homöopathische Mittel an.
Natürlich liegt es in der Verantwortung und Entscheidung eines jeden selbst, inwiefern er auf solche naturnahen Möglichkeiten der Immunstärkung setzt. Unser Immunsystem ist Ausdruck der ununterbrochen ablaufenden Wandlungsprozesse des Lebens. Außerhalb, wie in uns brodelt es ständig, wobei neue Lebensformen entstehen, alte Zellen vergehen, bekanntes sich wandelt. Dabei wird immer wieder aufs Neue ein dynamischer Ausgleich geschaffen, damit beispielsweise der Fluss des Lebens in uns nicht ins Hintertreffen zu dem außerhalb von uns gerät. Versuche, diesen ganzheitlichen Prozess einseitig, meinetwegen zu Gunsten von uns Menschen zu bestimmen, bringt diesen lebendigen Ausgleich durcheinander, zumal dabei auf die Konservierung von bekannten Zuständen gesetzt wird, ganz so als müssten diese unveränderlich beibehalten werden. Lehrmeinungen hinken aber immer hinter dem momentanen Zustand des Lebens hinterher. Das geht nicht anders, salopp ausgedrückt, ehe wir uns einen Kopf über etwas gemacht haben, ist schon etwas anderes am Laufen. Hingegen kann unser Immunsystem, eben weil es Teil des fließenden Lebens selbst ist, auch ohne unseren Kopf diesen Ausgleich andauernd wieder herstellen. Es sei denn, es wird irgendwie ausgebremst, zum Beispiel durch schwere Unfälle, ungesunde Lebensweise, Einsamkeit oder künstliche Einwirkungen, wie es antibiotische Medikamente oder durchaus auch Impfungen bewirken können. Wird das versucht, entsteht eine Differenz zwischen dem Fluß des Lebens und dem, was künstlich zum Stillstand gebracht wird. Infolge dessen werden wir geschwächt, erkranken oder sterben sogar daran und nicht im wortwörtlichen Sinne an mikrobiellen Erregern. Diese nutzen quasi nur die Gunst der Stunde, indem sie infolge unseres geschwächten Immunsystems genügend Platz und Nahrung vorfinden, um sich munter auszubreiten. Genau das nun kann das vorgeschwächte Immunsystem gänzlich zusammenbrechen lassen.

Aus dem Gesagten kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass wir selbst bei der naturnahesten Lehrmeinung dennoch niemals die Natur gänzlich und wirklichkeitsgerecht beschreiben können und erst recht nicht, wie ihr momentaner Zustand ist. Das, was wir zu wissen meinen, ist eine Annäherung, die auf Vorstellungen beruht und immer nur das von der unendlichen Vielfalt beschreibt, was Stand des Wissens und der Erfahrung ist. Esse ich einen Apfel, werde ich auch all die wissenschaftlich noch unerforschten und womöglich lebensnotwendigen Stoffe aufnehmen, von denen noch niemand einen blassen Schimmer hat. Nehme ich dem Apfel entsprechende, zusammengemischte Nahrungsergänzungsstoffe zu mir, fällt alles das raus, was in jedem Apfel ist, ohne dass ich es weiß. Genau so ist es mit Medikamenten, Impfungen und im Umgang mit unserem Immunsystem bzw. den Mikroorganismen. Daraus leitet sich die Aufgabe ab, Wege der Vorbeugung und Heilung zu finden, die auch dann Wirksam sind, wenn vieles Unbekannt ist. Der Glaube, die Prozesse des Lebens perfekt zu begreifen und nachzustellen, kann letztlich nur scheitern … z. B. indem Krankheitsanfälligkeiten bei eigentlich harmlosen Erkrankungen lebensgefährlich werden können. Es sei nur daran erinnert, dass wohl in jeder Leberzelle in jeder Sekunde mindestens 30.000 biochemische Reaktionen ablaufen. Die Variantenzahl der Kombinationen ist bereits bei diesem einen Zellprozess unendlich.
Ein erprobter Weg, Unbekanntes nicht nur zuzulassen, ja, es sogar zu benötigen und dennoch Gesundheit zu bewirken, sind die heilsamen Pflanzenkräfte. Drei davon stelle ich nun kurz vor und anschließend eine Auswahl, die nach meinem Dafürhalten positiv auf die aktuelle Situation einwirken können.

 

Huflattich, bringt Licht in Dunkelheit und Kälte

Gerade jetzt, wie passend, strahlt nicht nur die Sonne die Vitamin-D-Synthese anregend vom Himmel, sondern an vielen, brachen Orten leuchten die blühenden Sonnenköpfchen des Huflattichs von der Erde aus direkt in unsere Augen. Fast wörtlich flüstern sie einen zu: „Iss mich gleich, ich bin voller Kraft!“ Es wäre ein Fehler, sich dieser leuchtenden Verlockung zu verweigern. Also abgepflückt und in den Mund gesteckt. Dazu noch eine Handvoll gesammelt und zuhause ein heißer Tee aufgegossen und nach abkühlen bis Trinktemperatur mit gutem Imkerhonig gesüßt, kann fast nichts anderes übertreffen. Dazu werden vielleicht fünf bis zehn Blüten auf die Tasse gegeben.

Huflattich wirkt neben vielem anderen kräftigend,krampflösend, entzündungswidrig, schleimlösend, schweißtreibend und nervenstärkend. Letzteres derzeit eine unschätzbare Eigenschaft.

 

Lungenkraut, die bunte Lebenslust.

Über ähnliche Kräfte wie der Huflattich verfügt das ebenfalls jetzt aus der Erde heraus erblühende Lungenkraut. Dessen blauen und roten Blüten gleich von der Pflanze genascht, sind eine kleine Köstlichkeit mit großer Wirkung.
Gerade Schönheit und Lust werden meistens bei der Behandlung von Kranken unterschätzt. Das Lungenkraut schenkt beides, kann aber noch viel mehr.

Lungenkraut wirkt unter anderem schleimlösend, schweißtreibend, bei Halsschmerzen, Atemwegskatarrhen und Erschöpfung, wozu auch die Schwäche des Immunsystem zu zählen ist.

 

Die knotige Braunwurz, die Königin immunstärkender Heilpflanzen

Sie wächst jetzt noch nicht, dennoch befinden sich ihre knotigen Wurzeln kraftvoll in der Erde. Doch, wo können sie gefunden und gegraben werden? Das wäre in der jetzigen Jahreszeit ein Problem, dafür können aber über den Handel Wurzeln, Tinkturen usw. bezogen werden. Diese heiß aufgegossen und zehn bis 15 Minuten ziehen gelassen, ergeben einen nussartig schmeckenden, dunklen Tee, der wie Balsam die Kehle hinab rinnt und ebensolch stärkendes Balsam für unser Immunsystem darstellt. Ich selbst werfe die „alten“ Wurzelstücken aus dem Tee nicht weg, sondern esse sie, soweit sie nicht zu holzig sind. Von der Menge her empfehle ich etwa haselnussgroße Stücke auf ein bis zwei Tassen. Einst, wie der lateinische Name Scrophularia nodosa besagt, bei Halsdrüsengeschwulsten (Haut-Tbc) eingesetzt, offenbaren deren weitere Wirkungen ihre erstaunlichen Kräfte, wie sie gerade bei belastenden Atemwegs- und Immunsystemerkrankungen gewünscht sind.

Knotige Braunwurz wirkt abschwellend, anregend, entzündungshemmend, immunstärkend und schmerzlindernd also insbesondere bei Abwehrschwäche, Mandelentzündungen und Lymphknotenschwellungen.

 

Aber genug, die Vielfallt kann verwirren. Heutzutage fehlt die Gewohnheit, der Umgang mit diesen wundervollen Pflanzenkräften. So dass es schwer fällt, ja, Ängste aufkommen, einfach mal so eine Blüte vom Stängel zu naschen, oder die köstlichen Knospen der Linde vom Baum zu knabbern. Was aber tatsächlich alles möglich ist, heilwirksam eingesetzt und wohlschmeckende frisch gegessen oder zubereitet werden kann, haben wir in unserem Buch ---> DAS NEUE KRÄUTERBUCH umfassend, übersichtlich und anwendungsorientiert vorgestellt.

PRAXIS-BERATUNG: 
Unabhängig davon, beraten wir Sie gern auch telefonisch 037349 8807 bzw. per E-Mail zu Heilpflanzen, deren Wirkungen für welche Erkrankungen und anderen, alternativen Behandlungsmethoden.

 

Hier nun seien nur noch einige weitere Heilpflanzen für die aktuelle Lage aufgezählt, als Wegweiser, Anregung und Hinweis, dass es bereits jetzt viele bekannte Möglichkeiten gibt, mit neuen, bisher unbekannten Lebensprozessen heilsam und ausgleichend wirken zu können.

So finden sich allein 16 Heilpflanzen mit deutlich „antiviraler“ Wirkung in unserem neuen Kräuterbuch, diese sind:

  • Johanniskraut
  • Schwarzer Holunder
  • Königskerze
  • Thymian
  • Heidelbeere
  • Kriechender Günsel
  • Preiselbeere
  • Stinkender Storchschnabel
  • Frauenmantel
  • Blutwurz
  • Kletten
  • Wildes Stiefmütterchen
  • Eiche
  • Wilde Karde
  • Sanddorn
  • Breitwegerich

Hinzu kommen noch besonders allgemein immunstärkende Pflanzen (kleine Auswahl):

  • Knotige Braunwurz
  • Acker-Hellerkraut
  • Wiesen-Schaumkraut
  • Apfel
  • Scharbockskraut
  • Hecken- bzw. Hundsrosen
  • Ehrenpreis
  • Wilde Karde
  • Gundermann
  • Bitteres Schaumkraut
  • Sanddorn

Sowie auffällig atemwegsbezogene Pflanzen (kleine Auswahl):

  • Lungenkraut
  • Knoblauchsrauke
  • Schwarzer Holunder
  • Mädesüß
  • Süßdolde
  • Süß-Kirsche
  • Spitzwegerich
  • Königskerze
  • Linde
  • Huflattich
  • Thymian
  • Fichte

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wohl alle heilkräftigen Pflanzen entsprechende Wirkungen entfalten, wenn Sie auf Persönlichkeit und Erkrankung passen.

Abschließend noch ein Hinweis auf die derzeit zunehmend ausgebreitete Massenpsychose. Um kühlen Kopf zu bewahren bieten sich bei Angst, Panik, Hysterie und Hypochondrie folgende Heilpflanzen an (kleine Auswahl):

  • Pestwurz
  • Baldrian
  • Johanniskraut
  • Hopfen
  • Linde
  • Zitterpappel
  • Wilde Karde
  • Ahorn
  • Erdrauch

Vorstehende Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig, sollte jedoch genügen um aufzuzeigen, dass entgegen anderslautender Behauptungen durchaus heilwirksame Kräfte bekannt sind, die nicht per se als untauglich bzw. zu schwach abgetan werden sollten.

Wie erwähnt, finden Sie ausführliche Erläuterungen über Anwendungen bei Erkrankungen, Wirkungen und auch Rezepte für die Küche in unserem Buch

---> DAS NEUE KRÄUTERBUCH.

Hinweis

Die hier wiedergegebenen Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen dargestellt und wurden mit größtmöglicher Sorgfalt geprüft. Da sie im Bedarfsfalle den individuellen und fachkundigen Rat nicht ersetzen, sondern lediglich der Bildung dienen, ist es erforderlich, sich an den Arzt, Heilpraktiker oder Heiler des Vertrauens zu wenden. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Schäden oder Folgen, die sich aus dem Gebrauch oder Missbrauch der hier vorgestellten Informationen ergeben. 

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