„Eigentlich habe ich es geahnt, aber was sollte ich denn sonst machen?“, ist ein häufig geäußerter Gedanke, wenn klinische Therapien einen nicht weiter bringen. Die werden häufig überzeugend oder drohend als einzige Chance der Heilung angepriesen. Dabei wird auf Unwissenheit, Angst und Hilflosigkeit gesetzt.
Aber ist es wirklich wahr, dass allein schulmedizinische Wege (Chemotherapie, Strahlenbehandlung, chirurgische Eingriffe, Prothesen u.a.) richtig sind? Und weshalb werden andere Wege kategorisch ausgeschlossen, wenn der Leidende mit den klinischen Methoden als „austherapiert“ gilt, obwohl in Alternativen eine Chance liegen könnte?
Unbegreiflicherweise wird nach schlimmen Diagnosen häufig enormer Zeitdruck aufgebaut, durch Fachwissen verunsichert und mit dem verführerischen Argument geworben, nach der klinischen Therapie könne es so weiter gehen wie vorher. Viele Patienten chronischer und lebensbedrohlicher Erkrankungen berichten, sie seien durch dieses autoritäre Auftreten ängstlich verwirrt gewesen und hätten nicht mehr gewusst, was sie wirklich glauben sollten. Aus diesem Grund haben sie sich aufs „Übliche“ verlassen, was sie jetzt oft bereuten.
Soweit muss es nicht kommen, es gibt nachvollziehbare Überlegungen, um unbeeinflusst von medizinischer Autorität und üblichen Gewissheiten eigene, freie Entscheidungen treffen zu können.
Dafür bedarf es der Bereitschaft, die alltäglich gewohnten Gedankengebäude einmal auf den Kopf zu stellen und sich neue Fragen zu stellen, bevor sich unters Messer gelegt wird oder man sich chemisch ruhig stellen lässt. Eine solche Frage ist zum Beispiel die: Was macht es für einen Sinn, Vitalität zu schwächen, um damit Lebendigkeit zu befördern? Leben ist immer konkret und sinnlich, und nur anhand dieser beiden Kriterien kann tatsächliches Heilen bemessen werden.
In diesem Sinne lade ich Sie auf eine spannende, womöglich auch aufwühlende Reise ein, die gewohnten Orte im Lande der opfermedizinischen Schubladen zu verlassen, um neue Möglichkeiten eines gesunden, sinnerfüllten und belebten Lebens zu entdecken.
Dass dabei nicht alle Winkel ausgeleuchtet werden können, liegt in der Natur eines Überblicks.